Guckheim

Eigener Wikipedia Eintrag für Kirche und Kapelle

Der Ausbau von Infos über Guckheim in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia geht weiter. Jetzt haben sowohl die unter Denkmalschutz stehende St. Johannes Kirche als auch die Muttergottes-Kapelle auf dem Rothenberg einen eigenen Lexikoneintrag.

St. Johannes Kirche in Guckheim

Kirche St. Johannes (Guckheim): 

Die Kirche St. Johannes in Guckheim (Rheinland-Pfalz) ist ein Kirchenbau des Frankfurter Architekten Hans Busch.

Geschichte

Ende der 1950er Jahre reichten der größer werdenden Gemeinde Guckheim die Platzverhältnisse in der örtlichen Muttergottes-Kapelle nicht mehr aus. Einem Antrag an Sonn- und Feiertagen zwei Gottesdienste abzuhalten, konnte aufgrund eines Priestermangels nicht entsprochen werden. Zusammen mit dem für seine sakralen Bauten bekannten Architekten Hans Busch aus Frankfurt am Main plante man daher eine Vergrößerung der Kapelle einschließlich eines neuen Glockenturms.

Hans Busch wurde mit den Planungen beauftragt, aber erst der dritte Entwurf fand die Zustimmung des Bischöflichen Ordinariats. Auf kirchliche Empfehlung hin wurde aus Kostengründen auf den Bau eines Glockenturms und des geplanten Jugendheims verzichtet.

Mit den Bauarbeiten begann man im Sommer 1961 auf dem Wiesengelände Weltersbitz. Die Grundsteinlegung fand am 1. Oktober 1961 statt. Bis zum Frühjahr 1962 wurde der Rohbau erstellt, Richtfest feierte man am 17. Mai 1962. Die Einweihung fand schließlich am 16. Juni 1963 statt, den ersten Gottesdienst hatte man jedoch bereits Weihnachten 1962 abgehalten.[1]

Die St. Johanneskirche ist ein betont schlichter Baukörper mit rechteckigem Grundriss, einem nach Westen abfallenden Pultdach und einer Sakristei im nördlich anschließenden Nebengebäude. Dem Richtung Osten ausgerichteten Altar steht aufgrund der Dachform die größte Raumhöhe zur Verfügung. Der einschiffige Kirchenraum mit Empore wird von dicken Mauern aus Basalt-Bruchsteinen, einem typischen Baumaterial der Gegend, umschlossen.

Belichtet wird der Kirchenraum von einem horizontalen und mehreren vertikalen Fensterbändern mit Glasmosaiken. Das nach Süden orientierte einzige horizontale Fensterband stellt mit seinen Glasmosaiken die Leidensgeschichte Christi dar. Der erwähnte Glockenturm wurde bis heute nicht gebaut.

Die St. Johanneskirche steht unter Denkmalschutz.

Zitat aus Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Kirche_St._Johannes_(Guckheim)


Muttergottes Kapelle GuckheimMuttergottes-Kapelle (Guckheim)

Die Muttergottes-Kapelle auf dem Rothenberg in Guckheim (Rheinland-Pfalz) ist ein Kirchenbau des Westerburger Architekten Rudolf Hack.

Geschichte

Der Vorgängerbau der heutigen Muttergottes-Kapelle stand bis 1948 an der Stelle des heutigen Baus auf dem Rothenberg und hatte die gleiche Standrichtung. Die genaue Entstehungszeit des Vorgängerbaus ist nicht feststellbar, jedoch ließ sich erkennen, dass er in zwei Bauabschnitten errichtet wurde. Als Hinweis für die Entstehung kann ein Stein gelten, in den die Jahreszahl 1771 eingemeißelt war und der bei den Abrissarbeiten gefunden wurde.

Die Entscheidung, eine neue und größere Kapelle zu errichten, wurde 1947 getroffen. Gründe für den Neubau waren die Reparaturbedürftigkeit der alten Kapelle, ein Guthaben von ca. 6000,- Reichsmark, dass noch vor der Währungsreform angelegt werden sollte und die Hoffnung, bei besonderen Anlässen innerhalb der Gemeinde Gottesdienste abhalten zu können, da Guckheim nicht über eine eigene Kirche verfügte. Mit dem Bau begann man am 27. September 1948, die Grundsteinlegung fand am 22. Mai 1949 statt. Richtfest wurde am 26. September 1949 gefeiert. Als Architekt des Kapellenneubaus wurde Rudolf Hack aus Westerburg mit den Planungsarbeiten beauftragt. Am 12. November 1950 erhielt die Muttergottes-Kapelle die kirchliche Weihe.

Da die Finanzierung des Bauvorhabens durch eigene Mittel aufgebracht werden musste, kamen die notwendigen Einnahmen zum einen aus monatlichen Sammlungen von Haus zu Haus, an denen sich auch die Nachbargemeinden beteiligten. Zum anderen spendete die Zivilgemeinde Guckheim einen größeren Geldbetrag sowie das Bauholz. Weitere Einnahmen wurden mit Theateraufführungen auf dem Römmel erzielt. Dort veranstaltete man in den Jahren 1948–1952 Theaterstücke mit Darstellern aus der Gemeinde.

Zitat aus Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Muttergottes-Kapelle_(Guckheim)

 

 

 
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